• Wer ist ein guter Muslim

    Wer auf alles verzichtet, was für ihn nicht von Nutzen ist, tut dies,

    weil er ein guter Muslim ist. 

    (At-Tirmidhi, Zuhd, 11; Ibn Madscha, Fitan, 12)

    Ein guter Muslim zu sein heißt, Ihsan zu praktizieren, und Ihsan bedeutet, Gott anzubeten, als ob man Ihn sähe, und gleichzeitig zu wissen, dass Er uns jederzeit sieht, auch wenn wir Ihn nicht sehen können. (Bukhari, Iman, 37; Muslim, Iman, 1)

    Wenn jemand diese Stufe erreicht hat, darf er sagen „Ich habe in der äußeren Welt nach Ihm gesucht; nun aber habe ich verstanden, dass Er die Seele in meiner Seele ist“, oder: „Stets habe ich auf Botschaften aus der jenseitigen Welt gewartet; nun aber wurde der Schleier meiner Seele gelüftet, und ich habe mich selbst gesehen.“

    Um diesen Grad an Vortrefflichkeit zu erreichen, sollte der Diener Gottes auf alles verzichten, was für ihn wertlos und nicht von Nutzen ist. Er sollte wissen, dass Gott ihn jederzeit sieht und dass auch der Gesandte Gottes und klardenkende Gläubige den wahren Wert seiner Handlungen kennen. Gott sagt:

    Und sprich: „Wirkt! Allah wird euer Wirken sehen, und so (auch) Sein Gesandter und die Gläubigen. Und ihr sollt zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren zurückgebracht werden. Dann wird Er euch verkünden, was ihr zu tun pflegtet.“ (9:105)

    Wer Unachtsamkeit und Gleichgültigkeit nicht ablegt, kann kein guter Muslim sein. Vielmehr ist jeder Mensch dazu aufgerufen, sein Handeln sorgfältig zu überprüfen und bei allem, was er tut, sein Bestes zu geben. Bei all seinen Geschäften und Transaktionen soll er seriös und zuverlässig sein. Leichtfertigkeit und Oberflächlichkeit machen den Menschen unzuverlässig und nehmen ihm seine Würde.

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