AZ-ZUKHRUF

Sure 43

DER GOLDSCHMUCK

offenbart in Mekka

Diese Sure von 89 Versen wurde in den letzten Jahren der mekkanischen Zeit offenbart, als die Götzenanbeter Pläne zur Ermordung des Gesandten Gottes – Friede sei mit ihm – schmiedeten. Ihren Namen bezieht sie aus Vers 35, wo das Wort zukhruferscheint.

Das Hauptgewicht legt die Sure auf drei der wichtigsten Glaubensgrundsätze: auf die Einheit Gottes, die von Gott eingesetzten Propheten und das Leben nach dem Tod. Ferner weist sie einige falsche Glaubensvorstellungen zurück, die auf Unwissenheit beruhen, so z.B. die Vorstellung, Gott habe Töchter. Auch werden einige Ereignisse aus dem Leben der Propheten Abraham und Moses erwähnt – Friede sei mit ihnen – , um die Götzenanbeter dazu zu bewegen, Gott keine Teilhaber mehr zur Seite zu stellen. Anderenfalls werde im Jenseits ein schlimmes Ende auf sie warten.

IM NAMEN GOTTES, DES ERBARMERS, DES BARMHERZIGEN!

1.Hā. Mīm.

2. Bei dem Buch, das klar ist in sich selbst und deutlich die Wahrheit aufzeigt.

3. Wir haben ihn zu einer Rezitation (einem Koran) in Arabisch gemacht, damit ihr überlegt (und ihn verstehen könnt und die Weisheit, die in seiner Offenbarung liegt).

4. Wahrlich, er ist in der Mutter des Buches bei Uns, erhaben, festgefügt und maßgebend.

5. Sollen Wir euch etwa diese Ermahnung wegnehmen (und euch euren eigenen Maßnahmen überlassen), weil ihr Menschen seid, die (die ihnen von Gott mitgegebenen Fähigkeiten) vergeuden (und Ausschweifungen begehen)?

6. Gar manche Propheten haben Wir geschickt, damit sie früheren Völkern Unsere Botschaft überbrachten.

7. Und niemals kam ein Prophet zu ihnen, ohne dass sie ihn verspotteten.

8. Deshalb haben Wir Völker untergehen lassen, die mächtiger als diese waren, und die lehrreichen Berichte dieser (untergegangenen Völker) liegen bereits vor.

9. Wenn du sie fragst, wer die Himmel und die Erde erschaffen hat, dann geben sie ganz gewiss (die Antwort): „Der Eine Ruhmreiche von unwiderstehlicher Macht, der Wissende hat sie erschaffen.“

10. Er, der die Erde zu einer Wiege für euch gemacht hat und auf ihr Straßen für euch geebnet hat, damit ihr euren Weg finden möget.

11. Und der das Wasser vom Himmel herabschickt nach Maß; und Wir erwecken damit eine tote Erde zum Leben - geradeso werdet auch ihr (von den Toten wiedererweckt und aus euren Gräbern) hervorgebracht -,

12. Und der all die Paare (von allem) erschaffen hat; und für euch Schiffe und Herdentiere so gemacht hat, dass ihr auf ihnen reitet,

13. Damit ihr fest auf ihren Rücken sitzt, (und) euch dann der Gnade eures Herrn erinnert und über sie nachdenkt, wenn ihr sicher dort Platz gefunden habt, und sagt: „Preis sei Ihm, der uns dies zum Gebrauch untertan gemacht hat. Niemals wären wir dazu in der Lage gewesen (es von uns aus zu vollbringen).

14. Und wahrlich, zu unserem Herrn werden wir ganz gewiss zurückkehren.“

15. Und doch schreiben sie Ihm (die Vaterschaft von) einigen Seiner Diener zu. Der Mensch ist fürwahr ganz offensichtlich undankbar.

16. Wie! Hat Er Sich also Selbst Töchter genommen aus den Reihen all derer, die Er erschafft, und euch mit Söhnen „geehrt“?

17. Wenn einem von ihnen die Nachricht von der Geburt dessen überbracht wird, was er für den Erbarmer als angemessen ansieht, verfinstert sich sein Gesicht, dem Ersticken nahe vor Ärger.

18. „Wie! (Sollte ich eine Tochter bekommen) jemanden, der mit Geschmeide aufgezogen wird und sich im Gespräch nicht deutlich auszudrücken vermag?“

19. Und doch haben sie die Engel, die ja selbst Diener des Erbarmers sind, für weibliche Wesen gehalten (denen sie nur so geringen Wert beimessen und die sie doch als Seine Töchter betrachten). Waren sie etwa Zeugen bei ihrer Erschaffung? Diese Bezeugung von ihnen wird niedergeschrieben, und sie werden (im Jenseits für diese Falschaussage) zur Rechenschaft gezogen werden.

20. Sie sagen auch: „Wenn der Erbarmer es gewollt hätte, dann hätten wir sie (unsere Götter mitsamt den Engeln) nicht angebetet.“ Sie haben überhaupt kein Wissen darüber (über das Verhältnis zwischen dem Willen Gottes und dem menschlichen Willen und Handeln). Wahrlich, sie stellen nur Mutmaßungen an und sprechen so, wie ihre eigenen Launen und Interessen es ihnen eingeben.

21. Oder haben Wir ihnen ein Buch vor diesem (Koran) gegeben, und sie halten sich genau daran (und beten ihre falschen Götter auf dessen Grundlage an)?

22. Keineswegs! (Fürwahr, ihr einziges Argument besteht darin, dass) sie sagen: „Wir haben unsere Väter dabei vorgefunden, dass sie eine bestimmte Religion befolgten, und wir haben uns lediglich an ihre Fußstapfen gehalten.“

23. Auf eben diese Weise schickten Wir nie vor dir einen Warner in eine Stadt, ohne dass ihre Bewohner, die sich bedenkenlos ganz und gar Vergnügungen hingegeben hatten, dem begegneten, indem sie sagten: „Wir haben unsere Väter bei der Befolgung einer Religion vorgefunden, und wir folgen in ihren Fußspuren.“

24. Er (der geschickt worden war, um sie zu warnen) sagte: „Wie! Obwohl ich mit besserer Rechtleitung zu euch gekommen bin als die, bei deren Befolgung ihr eure Väter vorgefunden habt?“ Sie sagten: „Wir glauben fürwahr nicht an das, womit du geschickt worden bist.“

25. Da übten Wir Vergeltung an ihnen. Darum schau nun, wie das Ende für jene war, die (Gottes Gesandten) als Lügner verwarfen.

26. Und (gedenke) als Abraham (der es ablehnte, blindlings den Weg seiner Vorfahren zu befolgen) zu seinem Vater und seinem Volk sagte: „Ich sage mich fürwahr los von all dem, was ihr anbetet.

27. Ich bete nur Ihn an, der mich (in meiner Einmaligkeit) erschaffen hat und der mich rechtleiten wird (hin zur Wahrheit und zu ewig währender Glückseligkeit).“

28. Und er hinterließ es als ein Wort, das fortdauern sollte unter denen, die nach ihm kamen, damit sie umkehren würden (von der Anbetung falscher Götter zur Anbetung des Einen Gottes).

29. Wahrlich, Ich habe diesen (den Bewohnern von Mekka) erlaubt, so wie Ich es ihren Vorfahren erlaubt hatte, sich ihres Lebens zu erfreuen, bis die Wahrheit und ein Gesandter zu ihnen kommen würde, der ihnen die Wahrheit klarmacht (und diese Wahrheit in jedem Bereich seines Lebens und seines Charakters verkörpert).

30. Doch nun, da die Wahrheit zu ihnen gekommen ist, sagen sie: „Dies ist Zauberei, und wir glauben nicht daran.“

31. Sie sagen auch: „Wenn doch nur dieser Koran zu einem Mann in führender Stellung in den beiden (Haupt-)Städten herabgesandt worden wäre!“

32. Sind sie es, die die Barmherzigkeit deines Herrn austeilen (sodass sie, wen sie wollen, zum Gesandten berufen könnten, der das Buch erhalten sollte)? (Davon abgesehen, wie beabsichtigen sie, den Wert mancher über andere allein anhand von deren Vermögen oder gesellschaftlicher Stellung festzulegen, wenn) auch Wir es sind, die ihnen die Mittel zum Lebensunterhalt in dieser Welt zuteilen und die einige von ihnen über andere im Rang erhöhen, sodass sie sich gegenseitig ihre Hilfe zunutze machen können. Doch die Barmherzigkeit eures Herrn (und ganz besonders die der Prophetenschaft) ist besser als das, was sie (in diesem Leben) anhäufen.

33. Und wäre es nicht so, dass sonst alle Menschen zu einer Gemeinschaft (geschart um den Unglauben) werden würden, dann hätten Wir durchaus jeden, der nicht an den Erbarmer glaubt, mit Dächern aus Silber für ihre Häuser versorgt und mit (silbernen) Treppen zum Hinaufsteigen,

34. Und mit (silbernen) Türen für ihre Häuser, und mit (silbernen) Sofas zum Hinlehnen,

35. Und auch mit Schmuck aus Gold (und anderen Juwelen). Doch all dies ist nichts weiter als ein vergängliches Vergnügen des gegenwärtigen, irdischen Lebens. Das Jenseits bei deinem Herrn jedoch ist nur für die Gottesfürchtigen, Frommen.

36. Wer immer absichtlich vernachlässigt, an den Erbarmer zu denken (und so lebt, als gäbe es Ihn überhaupt nicht und als würde Er ihn nicht ständig beobachten), dem bestimmen Wir einen Satan, der zu seinem engsten Gefährten wird.

37. Solche Teufel versperren ihnen ganz gewiss den Weg (zur Wahrheit). Doch sie meinen bei sich selbst, dass sie rechtgeleitet seien.

38. Doch wenn solch einer (am Tag des Jüngsten Gerichts) zu Uns kommt, dann sagt er (zu seinem Gefährten): „Ach, wäre doch zwischen mir und dir ein Abstand wie zwischen den beiden Osten.“ Was für ein schlechter Gefährte!

39. Heute nützt es euch gar nichts (das Bedauern nach dem Tod). Denn ihr habt in dieser Welt Unrecht begangen, und so werdet ihr zusammen die Strafe erleiden.

40. (Obwohl dies die Wahrheit ist, die dir, o Gesandter, ganz klar ist) kannst du etwa die Tauben hören machen oder die Blinden rechtleiten und den, der in offenkundigem Irrtum gefangen ist?

41. Und ob Wir dich hinwegnehmen aus ihren Reihen und dann Vergeltung an ihnen üben;

42. Oder ob Wir dich (zu Lebzeiten) das Eintreffen dessen sehen lassen, was Wir ihnen versprochen haben: (Wie auch immer) Wir haben volle Macht über sie.

43. Darum halte an dem fest, was dir offenbart wurde. Du bist fürwahr (in jeder Hinsicht) auf dem geraden Weg.

44. Wahrlich, er (der Koran) ist eine Ermahnung für dich und dein Volk, in der eure Ehre und eure Glückseligkeit (in beiden Welten) liegt. Und ihr (alle Menschen) werdet befragt werden (darüber, wie sie verstanden und wie nach ihr gelebt wurde).

45. Und befrage (ihre getreuen Anhänger über) diejenigen von Unseren Gesandten, die Wir vor dir geschickt haben: Haben Wir jemals zugelassen, dass Götter anstelle des Erbarmers angebetet wurden?

46. Wahrlich, Wir entsandten Moses zu dem Pharao und seinen Würdenträgern mit Unseren klaren Zeichen (Wundern, die bewiesen, dass Wir die einzige Gottheit und der alleinige Herr sind, der angebetet werden darf), und er sagte: „Ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten.“

47. Doch als er mit Unseren klaren Zeichen (Wundern) zu ihnen kam, da machten sie sich über diese lustig.

48. Wir zeigten ihnen ein Zeichen nach dem anderen, jedes größer als das andere, und Wir erfassten sie mit (verschiedenen Formen von) Strafe, damit sie sich (von dem Weg) abwenden sollten (den sie befolgten).

49. (Wann immer Wir sie mit einer Strafe erfassten) sagten sie (zu Moses): „O Zauberer! Bete für uns zu deinem Herrn aufgrund des Vertrags, den Er mit dir abgeschlossen hat (damit Er die Heimsuchung von uns nimmt, wenn wir gläubig sind); denn wir werden ganz gewiss die Rechtleitung annehmen.“

50. Als Wir jedoch die Strafe von ihnen hinweg nahmen, da brachen sie ihr Versprechen.

51. Der Pharao verkündete seinem Volk Folgendes: „O mein Volk! Gehört mir nicht die Herrschaft über Ägypten, geradeso wie diese Ströme, die unterhalb von mir entlang fließen? Wollt ihr nicht die Wahrheit einsehen?

52. Und bin ich nicht besser als dieser Mann, der verachtenswert ist und sich kaum klar auszudrücken versteht?

53. (Wenn seine Behauptungen wahr sind) warum fallen dann keine Armbänder aus Gold (vom Himmel) auf ihn hernieder, oder warum kommen nicht Engel mit ihm (um ihn in seiner Sache zu unterstützen)?“

54. So hielt er sein Volk zum Narren und erniedrigte es, und sie gehorchten ihm: Wahrlich, sie waren ein Volk, das Übertretungen beging.

55. Als sie dann schließlich unseren Fluch auf sich geladen hatten, da übten Wir Vergeltung an ihnen, und Wir ließen sie allesamt ertrinken.

56. So machten Wir sie zu etwas, das der Vergangenheit angehört, und zu Vorgängern (jener, die ins Feuer eingehen) und zu einem Beispiel für spätere Generationen.

57. Und wenn der Sohn der Maria (Jesus) ihnen als Beispiel (für Gottes Macht und Einheit) vor Augen geführt wird (und um damit aufs Schärfste zurückzuweisen, dass er von vielen Christen wie Gott verehrt wird), dann wendet sich dein Volk in Widerwillen davon ab.

58. Und sie sagen: „Sind unsere Götter besser oder er?“ Das halten sie dir nur vor, um zu streiten. Sie sind fürwahr ein streitsüchtiges Volk.

59. Wahrlich, er (Jesus) war nichts anderes als ein Diener (der Gott angebetet hat, und) dem Wir Unsere Gnade zuteil werden ließen (indem Wir ihn zum Propheten machten), und Wir machten ihn zu einem wunderbaren Beispiel für die Kinder Israels (damit sie ihm folgen und ihre Lebensweise ändern sollten).

60. Wenn Wir gewollt hätten, so hätten Wir einige von euch zu Engeln machen können, die einander auf Erden nachfolgen.

61. Wahrlich, er (Jesus, der ohne einen Vater zur Welt gekommen ist und dem solche Wunderwerke wie die Wiederbelebung der Toten gewährt wurden) dient dazu, Wissen um die „Stunde“ zu erlangen; darum hegt diesbezüglich keinerlei Zweifel, und folgt Mir (um ewig währende Glückseligkeit im künftigen Leben zu erlangen). Das ist der gerade Weg.

62. Und lasst keinesfalls zu, dass Satan euch (vom geraden Weg) abhält. Er ist fürwahr ein offenkundiger Feind.

63. Als Jesus mit deutlichen Wahrheiten (und Wundern) kam, sagte er: „Ich bin zu euch gekommen mit der Weisheit (der Wahrheit und den Grundsätzen für Glauben und gute Lebensführung), damit ich euch einiges von dem klar mache, worin ihr uneins seid (Angelegenheiten, die einer Klarstellung zu eurem Besten in beiden Welten bedürfen). Hütet euch also vor Ungehorsam gegen Gott in Ehrfurcht vor Ihm und in Frömmigkeit, und gehorcht mir.

64. Wahrlich, Gott ist es, der mein Herr ist geradeso wie euer Herr, darum betet nur Ihn (allein) an. Das ist der gerade Weg.“

65. Doch Gruppen (die sich herausbildeten und unterschiedliche Ansichten über ihn und seine Lehren vertraten) gerieten untereinander in Zerwürfnis. Wehe also jenen, die das größte Unrecht begehen (indem sie seine Lehren verfälschen), vor der Strafe eines schmerzlichen Tages.

66. Warten sie (die auf ihrem Unglauben beharren und weiterhin Unrecht tun) etwa auf nichts anderes als die „Stunde“ - (in der Annahme) dass sie ganz plötzlich über sie hereinbricht, unbemerkt von ihnen und während es ihnen völlig gleichgültig ist.

67. Diejenigen, die (in dieser Welt) enge Freunde sind, werden an diesem Tag einander Feinde sein, außer den Gottesfürchtigen, Frommen. (Diese werden hören:)

68. „O Meine Diener! Heute sollt ihr keine Furcht haben und nicht traurig sein!

69. Ihr, die ihr an Meine Zeichen und Offenbarungen geglaubt habt und euch ganz und gar Mir hingegeben habt (als Muslime).

70. Tretet ein ins Paradies, ihr und eure (gläubigen) Ehepartner, voll der Zufriedenheit.“

71. Tabletts aus Gold und Kelche werden unter ihnen die Runde machen; und dort wird alles sein, was Seelen sich nur wünschen mögen und woran sie ihre Freude haben: „Und dort werdet ihr verweilen.

72. Das ist das Paradies, das euch zum Erbe gegeben wird als Lohn für das, was ihr (in dieser Welt) zu tun pflegtet.

73. Dort gibt es für euch Früchte (von allen Sorten) im Überfluss, von denen ihr essen könnt.“

74. Doch die ungläubigen Sünder werden in der Strafe der Hölle verbleiben.

75. Sie wird ihnen nicht gemildert werden, und Verzweiflung (an jeglicher Form von Barmherzigkeit und an der Hoffnung auf Entrinnen) wird sie dort überkommen.

76. Nicht Wir haben ihnen Unrecht getan, sondern sie sind die Missetäter (die sich von jeher selbst Unrecht getan haben).

77. Sie werden (dem obersten Wächter der Hölle) zurufen: „O Malik! Lass doch deinen Herrn ein Ende mit uns machen!“ Er spricht: „Ihr werdet gewiss (hier) bleiben!“

78. Wir haben euch ganz bestimmt die Wahrheit gebracht, doch die meisten von euch verabscheuen die Wahrheit.

79. Oder sind sie gerade mit irgendeinem Plan (gegen dich) beschäftigt (o Gesandter)? Doch Wir haben bereits einen „Plan“ (gegen sie) erstellt.

80. Oder meinen sie etwa, dass Wir ihre Geheimnisse (die sie sich lediglich untereinander zuflüstern) und ihre eigenen Beratungen nicht hören? Wahrlich tun Wir das, und Unsere Abgesandten (Engel) sind bei ihnen, um es niederzuschreiben.

81. Sprich: „Wenn der Erbarmer ein Kind hätte, dann wäre ich der Erste, der (ihm) Verehrung entgegenbringt.“

82. Gepriesen ist der Herr der Himmel und der Erde, der Herr des Erhabenen Throns, (der hoch) über allem (steht) was sie (Ihm in Unwissenheit und an Falschem) zuschreiben.

83. Überlasse sie also ihren Spielereien und Vergnügungen bis zu dem Tag, der ihnen versprochen worden ist.

84. Er ist es, der Gott im Himmel ist (dem allein Anbetung gebührt) und Gott auf Erden (dem allein Anbetung gebührt). Er ist der Weise, der Wissende.

85. Segensreich und erhaben ist Er, dem die Herrschaft über die Himmel und die Erde gehört und über all das, was zwischen beiden ist; und bei Ihm ist das Wissen um die „Stunde“. Und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.

86. Diejenigen, die sie (sich zu Göttern nehmen und dann) anrufen anstelle von Gott, haben weder die Macht noch die Erlaubnis (bei Gott in einer der beiden Welten) Fürsprache einzulegen; nur jene, die die Wahrheit (von Gottes absoluter Einheit in Seiner Göttlichkeit, Herrschaft und Verfügungsgewalt) bezeugen und die Wissen besitzen (um die Wahrheit), werden sie haben.

87. Wenn du sie fragst, wer sie erschaffen hat, dann werden sie ganz gewiss sagen: „Gott“. Wie lassen sie sich also von der Wahrheit abbringen und stellen falsche Behauptungen auf?

88. (Gott hört bestimmt Seinen Gesandten, wenn) er sagt: „O mein Herr! Wahrlich, das sind Menschen, die nicht glauben.“

89. Doch sei nachsichtig und vergib ihnen, und (wenn du deiner eigenen Wege gehst) sage: „Friede (sei mit euch)!“ Bald schon werden sie (es) wissen.

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