AT-TAUBA

Sure 9

DIE REUE

offenbart in Medina

Die Mehrheit der Gelehrten ist der Ansicht, dass diese Sure in Medina offenbart wurde, und zwar im 9. Jahr nach der Hidschra. Sie befasst sich mit nahezu den gleichen Themen, die bereits in SureAl-Anfālbehandelt wurden.At-Taubaist die einzige Sure im Koran, die nicht mit den einleitenden WortenIm Namen

Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigenbeginnt. Im Gegensatz zu allen anderen Suren gab der Gesandte Gottes – Friede sei mit ihm – keine Anweisung, dass der Sure diese Formel voranzustellen sei. Unter den Erklärungen, die hierfür abgegeben wurden, hat die folgende die meiste Zustimmung gefunden: Geradeso wie die GrußformelFriede sei mit euchverheißen auch die WorteIm Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigenden Angesprochenen Sicherheit und Gnade. Eingeleitet wird die Sure At-Taubaindes mit einer Lossagung von bestimmten Götzenanbetern in Arabien. Im Wesentlichen befasst sie sich mit einer Neubewertung der Beziehung zu den Götzenanbetern, die häufig ihre Bündnisse verletzten, ferner mit dem Feldzug nach Tabuk, mit der Aufdeckung der Verschwörung, die die Heuchler in Medina angezettelt hatten, mit der Bedeutung des Dschihads für die Sache Gottes und mit dem Verhältnis zu den Besitzern des Buches.

1. Dies ist eine Lossagung Gottes und Seines Gesandten von denjenigen, die Gott Teilhaber zur Seite stellen, jene, mit denen ihr ein Bündnis abgeschlossen habt.

2. (O ihr Götzenanbeter, die ihr ständig die Bündnisse brecht, die ihr eingegangen seid!) Bewegt euch also vier Monate lang frei im Land (indem ihr Kriegsvorbereitungen trefft, wie ihr wollt). Doch wisset, dass ihr euch (der Macht Gottes) nicht entziehen (und Seinen Willen nicht vereiteln) könnt und dass Gott die Ungläubigen in Schande stürzen wird.

3. Und eine Ankündigung von Gott und Seinem Gesandten an alle Menschen an diesem Tag der Großen Pilgerfahrt: dass Gott sich lossagt von denen, die Gott Teilhaber zur Seite stellen (und ihr Bündnis brechen), und Sein Gesandter (sich) ebenfalls (von ihnen lossagt). Wenn ihr jedoch bereut und eure Feindseligkeiten einstellt, dann wird es zu eurem Besten sein; wendet ihr euch aber wieder ab, dann wisset, dass ihr euch niemals Gott entziehen und Seinen Willen in irgendeiner Weise vereiteln könnt. Verkünde (o Gesandter) die frohe Botschaft einer schmerzlichen Strafe jenen, die auf dem Unglauben bestehen.

4. Außer denen von den Menschen, die Gott Teilhaber zur Seite stellen, mit denen ihr ein Bündnis eingegangen seid und die es danach niemals versäumt haben, ihre Verpflichtungen gegen euch (vertragsgemäß) einzuhalten und auch niemanden gegen euch unterstützt haben. Darum haltet eurer Bündnis mit ihnen bis zum Ablauf der (mit ihnen vereinbarten) Frist ein. Wahrlich, Gott liebt die Gottesfürchtigen, Frommen (die ihre Pflichten gegen Ihn erfüllen).

5. Doch wenn dann die (vier) geschützten Monate (des Aufschubs, während derer euch der Kampf gegen jene, die Gott Teilhaber zur Seite stellen und ihre Bündnisse brechen, verboten war) vorüber sind, dann (erklärt ihnen den Krieg und) tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und ergreift sie und belagert sie, und lauert ihnen an jedem nur denkbaren Ort auf. Sollten sie jedoch bereuen und (indem sie sich in ihrem Verhalten bessern) das vorgeschriebene Gebet verrichten und die vorgeschriebene läuternde Abgabe an Bedürftige bezahlen, dann lasst sie ihrer Wege ziehen. Wahrlich, Gott ist vergebend, barmherzig.

6. Und wenn jemand von jenen, die Gott Teilhaber zur Seite stellen, dich (o Gesandter) um Schutz bittet, dann gewähre ihm Schutz, damit er das Wort Gottes hören möge, und dann geleite ihn dorthin, wo er in Sicherheit ist. Dies (ist wie du handeln sollst), weil sie Menschen sind, die kein Wissen (von der Wahrheit über den Islam) besitzen.

7. Wie kann es mit denen, die Gott Teilhaber zur Seite stellen (und die weder Gebote noch Verträge anerkennen), ein Bündnis von Seiten Gottes und Seines Gesandten geben? - abgesehen von denen, mit denen ihr bei der Heiligen Moschee ein Bündnis eingegangen seid. (Was nun die zuletzt Genannten angeht) solange sie euch die Treue halten, haltet auch ihr ihnen die Treue. Wahrlich, Gott liebt die Gottesfürchtigen, Frommen (die ihre Pflichten gegen Ihn erfüllen).

8. Wie (kann es ein Bündnis mit anderen geben), wenn sie, sofern sie die Oberhand über euch gewännen, gegen euch weder irgendwelche Blutbande noch ein Gesetz oder eine Abmachung achten würden; sie wollen euch mit ihrem Mund zufrieden stellen, aber in ihren Herzen sind sie voll Widerwillen; und die meisten von ihnen sind Frevler (die gewohnheitsmäßig jegliche Grenzen der Gerechtigkeit missachten).

9. (Sie haben nicht nur ihre Bündnisse gebrochen, sondern) sie haben Gottes Offenbarungen (hinsichtlich von Bündnissen) um einen geringen Preis verkauft und die Menschen von Seinem Weg abgehalten. Wie übel ist, was sie tun!

10. Sie achten gegen die Gläubigen weder irgendwelche Blutbande noch ein Gesetz oder eine Abmachung. Sie sind es, die sämtliche Grenzen überschreiten.

11. Sollten sie jedoch reuevoll umkehren und sich bessern und das vorgeschriebene Gebet verrichten und die vorgeschriebene läuternde Abgabe für Bedürftige entrichten, dann sind sie eure Brüder in der Religion. So legen Wir Unsere Offenbarung in allen Einzelheiten dar (die Wegweiser hin zu Unserem Pfad, die im Koran enthalten sind) für Menschen, die nach Wissen streben.

12. Doch wenn sie ihre Eide brechen nach ihrem Bündnis (mit euch) und ausfällig werden gegen euren Glauben, dann kämpft gegen die Anführer des Unglaubens - die keine vertrauenswürdigen Eide kennen -, damit sie aufhören mögen (euch anzugreifen).

13. Wollt ihr denn nicht die Menschen bekämpfen, die ihre Eide gebrochen und alles getan haben, um den Gesandten (von dort) zu vertreiben (wo er zu wohnen wünschte), und Feindseligkeiten gegen euch eröffnet haben? Fürchtet ihr sie etwa? Doch wahrlich, Gott hat mehr Anrecht darauf, gefürchtet zu werden, wenn ihr aufrichtige Gläubige seid.

14. Kämpft gegen sie! Gott wird sie durch eure Hände bestrafen und sie in Schande stürzen. Und (wisset) dass Er euch zum Sieg über sie verhelfen wird und Heilung bringen wird für die Herzen gläubiger Menschen (die sowohl durch deren Vorgehen unterdrückt werden und leiden als auch durch die Behandlung anderer Unterdrücker).

15. Und Er wird den Zorn aus ihren Herzen hinwegnehmen (indem Er Recht und Gerechtigkeit obsiegen lässt). Und Gott leitet jeden recht, der sich dafür entscheidet, sich Ihm in Reue zuzuwenden. Gott ist wissend (und hat volle Kenntnis von dem, der Rechtleitung verdient), weise (denn in jeder Seiner Entscheidungen und Handlungen finden sich unzählige Hinweise auf Seine Weisheit).

16. Oder meint ihr etwa, dass ihr euch selbst überlassen bleibt (ohne durch Leid und Not auf die Probe gestellt zu werden), als ob Gott nicht diejenigen unter euch bezeichnen würde, die sich wirklich abmühen (auf Seinem Pfad) und die niemand anderen zum vertrauten Freund nehmen als Gott, Seinen Gesandten und die Gläubigen, wenn sie sich nach Hilfe und einem Gefühl der Zusammengehörigkeit sehnen? Gott ist wohl vertraut mit dem, was ihr tut.

17. Es steht denen, die Gott Teilhaber zur Seite stellen, nicht zu, sich der Gebetsstätten Gottes anzunehmen, während sie durch ihren Unglauben Zeugnis gegen sich selbst ablegen (und Gott nicht anbeten in jenen Gebetsstätten). Sie sind es, deren Handlungen nutzlos sein werden, und sie werden im Feuer verweilen.

18. Nur derjenige soll sich der Gebetsstätten Gottes annehmen (indem er sie für den Zweck verwendet, zu dem sie errichtet wurden), der an Gott und den Jüngsten Tag glaubt, das Pflichtgebet verrichtet und die Zakat für Bedürftige entrichtet und vor niemandem in Ehrfurcht steht außer vor Gott. Es ist zu hoffen, dass derart (hervorragende) Menschen zu denen gehören, die rechtgeleitet werden, damit sich ihre Erwartungen erfüllen (insbesondere im Jenseits).

19. Meint ihr etwa, dass die Bereitstellung von Wasser für die Pilger und der Unterhalt der Heiligen Moschee dem Verdienst dessen gleichzusetzen ist, der an Gott und den Jüngsten Tag glaubt und sich mit aller Kraft für Gottes Sache einsetzt? Sie sind nicht gleich vor Gottes Angesicht. Und Gott leitet ein Volk, das Unrecht tut (und falsche Maßstäbe anlegt sowie verkehrt urteilt), nicht (zur Wahrheit).

20. Diejenigen, die glauben und (für Gottes Sache zur Heimstätte des Islams) ausgewandert sind und sich nach besten Kräften mit ihrem Vermögen und ihrem Leben für die Sache Gottes einsetzen, nehmen vor Gottes Angesicht einen höheren Rang ein, und sie sind jene, die erfolgreich sein werden.

21. Ihr Herr verheißt ihnen die frohe Botschaft von Seiner Barmherzigkeit (die ihnen unvorhersehbaren Segen bringen wird) und Seinem Wohlgefallen und von Gärten, in denen immerwährende Gnadenfülle für sie sein wird;

22. Darin werden sie ewig verweilen. Wahrlich, bei Gott ist gewaltiger Lohn.

23. O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht eure Väter und eure Brüder zu Vertrauten und Beschützern (denen ihr eure Angelegenheiten anvertrauen könnt), wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen. Wer immer von euch sie zu Vertrauten und Beschützern nimmt, tut Unrecht (tut sich selbst Unrecht, indem er einen großen Irrtum begeht).

24. Sprich: „Wenn eure Väter und eure Kinder, eure Brüder und Schwestern, eure Ehepartner, eure Verwandten und eure Angehörigen, das Vermögen, das ihr erworben habt, und der Handel, dessen Niedergang ihr fürchtet, sowie die Wohnstätten, in denen ihr euch so gerne aufhaltet, euch lieber sind als Gott und Sein Gesandter und als der Einsatz auf Seinem Weg, dann wartet, bis Gott Seine Entscheidung herbeiführt. Gott leitet Menschen nicht recht, die Übertretungen begehen (die weltliche Dinge Ihm, Seinem Gesandten und dem Einsatz auf Seinem Weg sowie der Wahrheit und echtem Glück sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits vorziehen).

25. Gott hat euch schon auf vielen Schlachtfeldern zum Sieg verholfen, und so auch am Tag von Hunayn, als euch eure große Zahl sehr gefiel; doch sie nutzte euch gar nichts, und die Erde wurde euch bei all ihrer Weite zu eng; da habt ihr euch abgekehrt und seid zurückgewichen.

26. Dann sandte Gott Seine Gnadengabe des inneren Friedens und der Beruhigung auf Seinen Gesandten und die Gläubigen herab und schickte (euch) Heerscharen (zu Hilfe), die ihr nicht sehen konntet, und bestrafte diejenigen, die ungläubig waren. Das ist der Lohn der Ungläubigen.

27. Dann, nach all dem, leitet Gott, wen Er will, zur Reue (sodass er sich vom Unglauben ab- und dem Islam zuwendet). Gott ist vergebend, barmherzig (insbesondere gegen Seine Diener, die sich Ihm in Reue zuwenden).

28. O ihr, die ihr glaubt! Jene, die Gott Teilhaber zur Seite stellen, sind (nichts anderes als) unreine Menschen. Wenn also dieses Jahr ausgelaufen ist, sollen sie der Heiligen Moschee nicht mehr nahekommen. Solltet ihr Armut befürchten (wegen des möglichen Rückgangs eurer Einnahmen, weil sie während der Zeit des Hadsch nicht mehr nach Mekka kommen), so wird Gott euch, wenn Er will, aus Seiner Gnadenfülle reich machen. Wahrlich, Gott ist wissend, weise.

29. Kämpft gegen jene unter den Besitzern des Buches, die (obwohl sie Besitzer des Buches sind) nicht an Gott und den Jüngsten Tag glauben (so wie man an sie glauben sollte), die nicht für verboten ansehen, was Gott und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht die Religion der Wahrheit annehmen und befolgen, bis sie diedschizya(die Steuer, die für den Schutz und die Befreiung vom Militärdienst zu entrichten ist) bereitwillig bezahlen und sich unterordnen.

30. Und jene Juden (die zu dir kamen und) sagen (wie schon einige von den Juden, die vordem gelebt haben): „Ezra (Uzayr) ist Gottes Sohn“; und (als übliche Behauptung) sagen die Christen: „Der Messias ist der Sohn Gottes.“ Das sind lediglich ihre mündlichen Behauptungen, wobei sie die Worte einiger Ungläubiger nachsprechen, die ihnen vorausgegangen waren. Möge Gott sie vernichten! Wie können sie sich von der Wahrheit abbringen lassen und solche falschen Behauptungen aufstellen?

31. Die Juden nehmen ihre Rabbiner (Rechtsgelehrten), und die Christen nehmen sowohl ihre Mönche als auch den Messias, den Sohn Marias, als Herren neben Gott (indem sie als erlaubt oder unerlaubt betrachten, was die Rechtsgelehrten und die Mönche für erlaubt oder unerlaubt erklären, entgegen Gottes Bestimmung), wo ihnen doch vorgeschrieben wurde, niemanden anzubeten außer dem Einen Gott. Es gibt keine Gottheit außer Ihm. Gepriesen sei Er, denn Er ist hoch erhaben darüber, dass sie Ihm Teilhaber zur Seite stellen.

32. Sie bemühen sich (mit immer wieder neu ausgeheckten Plänen und Listigkeiten) Gottes Licht (Sein Gnadengeschenk des Islams gleichsam durch den Atem, der) ihren Mündern (entströmt) auszulöschen. Doch Gott wird nichts anderes zulassen, als dass Sein Licht vollkommen gemacht wird, auch wenn es den Ungläubigen noch so zuwider ist.

33. Er ist es, der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit geschickt hat, um sie über alle Religionen obsiegen zu lassen, auch wenn es denen, die Gott Teilhaber zur Seite stellen, noch so zuwider ist.

34. O ihr, die ihr glaubt! Viele von den Rechtsgelehrten und Mönchen verschlingen fürwahr den Besitz der Menschen auf ungesetzliche, nichtige und ungerechte Weise (indem sie die Gebote der Schrift um irdischen Gewinns willen verändern, sich auf Bestechung einlassen und die Religion als Mittel für weltliche Vorteile missbrauchen) und halten sie vom Weg Gottes ab. Jene, die Gold und Silber horten und es nicht hingeben für die Sache Gottes (um Seine Sache zu fördern und den Armen und Bedürftigen zu helfen) - verkünde ihnen (o Gesandter) die frohe Botschaft von einer schmerzlichen Strafe.

35. An dem Tag, an dem es (das gehortete Vermögen) im Feuer der Hölle zum Glühen gebracht wird und ihre Stirnen und ihre Seiten und ihre Rücken damit gebrandmarkt werden (und sie hören werden): „Dies ist der Schatz, den ihr für euch gehortet habt; kostet nun, was ihr so eifrig zu horten pflegtet.“

36. Die Anzahl der Monate vor Gottes Angesicht beträgt zwölf, wie von Gott festgelegt und bestimmt an dem Tag, als Er die Himmel und die Erde erschuf (und sie in Bewegung setzte, die sie bis heute beibehalten haben). Vier von ihnen sind geschützt (zu kämpfen ist in ihnen verboten). Das ist die aufrichtige, ewig wahre Religion (die Ordnung, die Gott für die Bewegungsabläufe des Universums und für das Leben der Menschheit festgelegt hat). Darum tut euch nicht selbst Unrecht hinsichtlich dieser Monate. Doch kämpft allesamt gegen jene, die Gott Teilhaber zur Seite stellen, so wie sie allesamt gegen euch kämpfen, und wisset, dass Gott mit den Gottesfürchtigen, Frommen ist, die ihre Pflichten gegen Ihn einhalten.

37. Einen geschützten Monat zu verschieben und dafür Änderungen vorzunehmen (in der Absicht, das Kämpfen in den geschützten Monaten erlaubt zu machen und die Pilgersaison in die von ihnen bevorzugte Jahreszeit zu verlegen), ist nichts anderes als eine Steigerung des Unglaubens (denn es bedeutet, das Unerlaubte erlaubt zu machen und den Inhalt von vielen erlaubten und unerlaubten Tätigkeiten zu verändern, die in jenen Monaten verrichtet werden, und deshalb kein Gesetz zu achten). Indem sie dies tun, werden jene, die ungläubig sind, (noch weiter) in die Irre geführt, weil sie (den von ihnen verschobenen Monat) im einen Jahr für erlaubt und im anderen für verboten erklären, um sie anzugleichen an die Anzahl der Monate, die Gott für geschützt erklärt hat (ohne sich darum zu kümmern), dass sie dadurch für erlaubt erklären, was Gott verboten gemacht hat. Das Üble an ihrem Tun erscheint ihnen als anziehend. Gott leitet die ungläubigen Menschen nicht (zur Wahrheit und hilft ihnen nicht, ihre Absichten durchzusetzen).

38. O ihr, die ihr glaubt! Was für eine Entschuldigung habt ihr, dass ihr euch, wenn euch gesagt wird: „Rückt aus (zur Schlacht von Tabuk) für Gottes Sache!“, an der Erde festklammert? Wollt ihr euch denn zufrieden geben mit dem jetzigen, diesseitigen Leben anstelle des Jenseits? Doch der Genuss des irdischen Lebens ist wahrlich gering im Vergleich zum Jenseits.

39. Wenn ihr nicht ausrückt (wie es euch befohlen ist), wird Er euch eine schmerzliche Strafe zuteil werden lassen, und euch durch ein anderes Volk ersetzen. Ihm aber werdet ihr in keiner Weise Schaden zufügen. Und Gott hat volle Macht über alle Dinge.

40. Wenn ihr ihm (dem Gesandten) nicht helft, dann hat Gott ihm ganz gewiss bereits geholfen, als diejenigen, die ungläubig waren, ihn (während der Hidschra aus seinem Haus) vertrieben - als Zweiten von Zweien -, da sie beide in der Höhle waren (und ihre Verfolger den Eingang der Höhle erreicht hatten) und er zu seinem Gefährten (in vollkommenem Vertrauen auf Gott und ohne sich im geringsten Sorgen zu machen) sagte: „Sei nicht traurig. Gott ist fürwahr mit uns.“ Dann schickte Gott Seine Gabe des inneren Friedens und der Beruhigung auf ihn hernieder, unterstützte ihn mit Scharen, die ihr nicht sehen konntet, und erniedrigte aufs Tiefste das Wort (das Vorhaben) jener, die ungläubig waren. Doch das Wort (die Sache) Gottes ist (stets und) über alles erhaben. Gott ist ruhmreich, von unwiderstehlicher Macht, weise.

41. Rückt aus, ob schon leicht oder schwer ausgerüstet (und ob es euch nun leicht oder schwer fällt); und setzt euch nach besten Kräften und mit eurem Vermögen und eurem Leben für Gottes Sache ein. Das zu tun ist zu eurem Besten, wenn ihr es nur wüsstet.

42. Hätte es sich um einen unmittelbaren Gewinn und eine leichte Reise gehandelt, dann wären die (die aus Heuchelei zurückgeblieben waren) dir gewiss gefolgt, aber die schwierige Reise erschien ihnen zu weit. Und doch werden sie dir bei Gott schwören: „Wenn wir nur dazu imstande gewesen wären, wären wir bestimmt mit euch ausgezogen.“ So geben sie sich selbst dem Untergang preis, denn Gott weiß, dass sie fürwahr Lügner sind.

43. Möge Gott dir gnädig sein! Warum hast du ihnen erlaubt zurückzubleiben, ehe dir klar wurde, wer die waren, die die Wahrheit sagten, und ehe du wusstest, wer die Lügner waren?

44. Diejenigen, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben, werden dich nicht darum bitten, dass du sie davon befreist, sich nach besten Kräften mit ihrem Vermögen und ihrem Leben für Gottes Sache einzusetzen. Gott hat volle Kenntnis von den Gottesfürchtigen, Frommen, die ihre Pflicht gegen Ihn erfüllen.

45. Nur jene bitten dich um Freistellung, die nicht wahrhaftig an Gott und den Jüngsten Tag glauben und die in ihren Herzen Zweifel hegen, sodass sie in ihren Zweifeln hin- und hergerissen sind.

46. Hätten sie wirklich vorgehabt, in den Kampf zu ziehen, dann hätten sie gewiss bestimmte Vorbereitungen getroffen (um ihren guten Willen zu zeigen). Doch Gott war dagegen, dass sie sich (unwillig und ohne ehrliche Absicht) zum Kampf aufmachten; deshalb ließ Er sie zurückbleiben. So wurde für sie entschieden: „Bleibt daheim mit den daheim Sitzenden (den Frauen und Kindern).“

47. Wenn sie mit euch ausgezogen wären, hätten sie euch nichts anderes als Mühe bereitet und wären inmitten von euch umhergelaufen in dem Bestreben, Zwietracht zwischen euch zu stiften. Unter euch gab es einige, die womöglich auf sie gehört hätten. Gott kennt sehr wohl jene, die Unrecht tun.

48. Gewiss, sie haben bereits vordem versucht, Zwietracht unter euch zu stiften und Unordnung in deine Angelegenheiten zu bringen, um dir Enttäuschung zu bereiten; bis die Wahrheit kam und Gottes Entscheidung offenkundig gemacht wurde, auch wenn es ihnen noch so verhasst war.

49. Und unter ihnen ist manch einer, der sagt: „Stelle mich frei (von der Teilnahme an diesem Kriegszug), und führe mich nicht in Versuchung.“ O doch, fürwahr, sie sind bereits der Versuchung erlegen (wegen ihrer Heuchelei und ihrer Übertretungen)! Und wahrlich, die Hölle umfängt die Ungläubigen.

50. Wenn dir etwas Gutes gewährt wird (o Gesandter), betrübt es sie, und wenn ein Verhängnis über dich kommt, sagen sie: „Wir haben ja bereits rechtzeitig unsere Vorkehrungen getroffen.“ Und sie wenden sich ab, indem sie frohlocken.

51. Sprich: „Nichts stößt uns zu, außer was Gott für uns bestimmt hat; Er ist unser Beschützer und Eigner; und in Gott sollten die Gläubigen all ihr Vertrauen setzen.“

52. Sprich (zu den Heuchlern): „Erwartet ihr denn für uns etwas anderes als eine der beiden schönsten Möglichkeiten (nämlich den Sieg oder den Märtyrertod für Gottes Sache)? Wir jedoch erwarten für euch, dass Gott euch mit einer Strafe von Sich Selbst oder durch unsere Hände heimsuchen wird. Wartet also ab, wir werden auch mit euch warten.“

53. (Gehe auf ihre widerwilligen Spenden ein, und) sage: „Ob ihr freiwillig oder widerwillig spendet (indem ihr vorgebt, für Gottes Sache zu spenden), es wird ganz gewiss nicht von euch (durch Gott) angenommen werden. Ihr seid fürwahr ein frevelhaftes Volk.“

54. Und nichts anderes verhindert, dass ihre Spenden von ihnen angenommen werden, als dass sie nicht an Gott und Seinen Gesandten glauben und dass sie, selbst wenn sie zum vorgeschriebenen Gebet kommen, es auf anmaßende Weise (das heißt widerstrebend) verrichten und dass sie keine Beiträge leisten, ohne dass es ihnen zuwider ist (sie zu leisten).

55. Lass dich weder durch ihren Reichtum noch durch ihre Kinder beeindrucken. Es ist Gottes Wille, sie dadurch im irdischen Leben zu strafen und dass ihre Seelen dahingehen, während sie am Unglauben festhalten.

56. Sie schwören bei Gott, dass sie ganz gewiss mit euch sind (und zu den Gläubigen gehören), doch sie sind nicht mit euch. Sie sind nur Menschen, die voller Furcht sind (und deshalb so tun, als gehörten sie zu euch).

57. Wenn sie doch nur einen Zufluchtsort oder irgendwelche Höhlen oder irgendeinen Platz zum Verkriechen oder Verstecken finden könnten, würden sie sich dorthin wenden, und zwar in größter Eile.

58. Unter ihnen ist manch einer, der dich wegen (der Verteilung) der Abgabe für Bedürftige schmäht. Wenn sie etwas davon abbekommen, sind sie zufrieden; wird ihnen jedoch nichts davon zugeteilt, dann überkommt sie Zorn.

59. Wenn sie nur mit dem zufrieden wären, was ihnen Gott und Sein Gesandter geben, und sagen würden: „Gott genügt uns! Gott wird uns noch mehr geben aus Seiner Barmherzigkeit und Gnadenfülle, geradeso wie Sein Gesandter. Wir sind gewiss Bittsteller vor Gott (die nach Seinem Wohlgefallen streben, und wir haben weder das Recht noch einen Grund, uns zu beklagen).“

60. Die vorgeschriebene Abgabe für Bedürftige (die Zakat) ist nur für die Armen bestimmt und die Mittellosen (obwohl sie aus Selbstachtung nicht den Eindruck erwecken, dass sie bedürftig sind) und die mit ihrer Einsammlung (und Verwaltung) Beauftragten und jene, deren Herzen gewonnen werden sollen (damit sie Gottes Sache unterstützen; eingeschlossen sind auch jene, deren Gegnerschaft verhütet werden soll), und für die Befreiung jener, die in Knechtschaft (sei es in Sklaverei oder Gefangenschaft) gehalten werden, und um denen zu helfen, die mit Schulden überladen sind, sowie für die Sache Gottes (um Gottes Wort hochzuhalten, zum Unterhalt für Krieger und Studierende und um die Pilger zu unterstützen) und für den Reisenden (der der Hilfe bedarf). Das ist eine von Gott auferlegte Verpflichtung. Gott ist wissend, weise.

61. Unter ihnen (den Heuchlern) sind jene, die den Propheten kränken und (von ihm) sagen: „Er ist ganz Ohr (er hört auf jeden und neigt dazu, ihnen zu glauben).“ Sprich: „Ja, er ist ganz Ohr, er hört auf das, was für euch am besten ist; er glaubt an Gott und vertraut den Gläubigen, und er ist eine große Barmherzigkeit für jene unter euch, die glauben.“ Jene, die Gottes Gesandten kränken - für sie gibt es eine schmerzliche Strafe.

62. Sie schwören euch bei Gott (o ihr Gläubigen), damit ihr mit ihnen zufrieden sein möget, wo es doch Gott und Sein Gesandter sind, nach deren Zufriedenheit sie streben sollten, wenn sie tatsächlich Gläubige sind.

63. Wissen sie denn nicht, dass für denjenigen, der sich Gott und Seinem Gesandten widersetzt, das Feuer der Hölle bestimmt ist, in dem er bleiben wird. Das ist die größte Schande.

64. Die Heuchler haben Angst, dass womöglich eine Sure gegen sie herabgesandt werden könnte, die offenbaren würde, was in ihren Herzen ist (während sie nicht aufhören, sich über Gott und Seinen Gesandten lustig zu machen). Sage (zu ihnen, o Gesandter): „Macht euch nur weiter lustig. Gott wird gewiss das ans Licht bringen, vor (dessen Enthüllung) ihr Angst habt.“

65. Wenn du sie (darüber) befragst (was sie gesagt haben), werden sie sagen: „Wir haben lediglich gescherzt und Spaß getrieben.“ Sprich: „Waren es Gott und Seine Offenbarungen und Sein Gesandter, über die ihr euch lustig gemacht habt?“

66. Bringt jetzt keine Entschuldigungen vor! Ihr seid tatsächlich wieder ungläubig geworden nach eurem (Bekenntnis zum) Glauben. Selbst wenn Wir einem Teil von euch vergeben (jenen, deren unnützes Gerede nicht dazu gedacht war, über Gott und Seinen Gesandten zu spotten), werden Wir gewiss einen anderen Teil von euch bestrafen, denn sie sind Sünder gewesen.

67. Die Heuchler, sowohl die Männer als auch die Frauen, gleichen einander: Sie gebieten und fördern, was schlecht ist, und verbieten und versuchen zu verhindern, was recht und gut ist, und sie halten ihre Hände davon zurück (Gutes zu tun und für die Sache Gottes zu spenden). Sie haben Gott vergessen (was den Glauben angeht und den Gottesdienst sowie den Einsatz für Seine Sache), und so vergisst auch Er sie (was das Belohnen betrifft). Wahrlich, die Heuchler sind die, die Übertretungen begehen.

68. Gott hat den Heuchlern, sowohl den Männern als auch den Frauen, und den Ungläubigen das Feuer der Hölle versprochen. Darin sollen sie bleiben. Das ist (eine Vergeltung, die) ihnen genügt. Gott hat sie aus Seiner Barmherzigkeit ausgeschlossen, und für sie ist eine dauernde Strafe bestimmt.

69. Geradeso wie diejenigen Menschen, die vor euch waren (o ihr Heuchler und Ungläubigen), die stärker waren als ihr an Kraft und mehr Reichtum und Kinder besaßen. Sie haben ihren Anteil (im Diesseits) eine Weile lang genossen; und ihr habt euren Anteil genossen, genauso wie die, die vor euch waren, ihren Anteil genossen haben; und ihr habt euch ins Vergnügen gestürzt wie andere, die sich vergnügt haben. Solche (Heuchler und Ungläubige) sind es, deren Werke sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits nutzlos sind, und sie sind diejenigen, die die Verlierer sind.

70. Haben sie nicht die beispielhaften Geschichten derjenigen erreicht, die vor ihnen lebten - des Volks von Noah, der ‛Ād, der Thamūd und des Volks von Abraham und der Bewohner von Midian und der untergegangen Städte (von Sodom und Gomorra)? Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit den klaren Beweisen (der Wahrheit, an die sie einfach nicht glauben wollten). Es war also nicht Gott, der ihnen Unrecht tat, sondern sie taten sich selbst Unrecht.

71. Die Gläubigen, sowohl Männer als auch Frauen, sind einander Beschützer, Vertraute und Helfer. Sie gebieten und fördern, was recht und gut ist, und verbieten und versuchen zu verhindern, was schlecht ist, und sie verrichten das vorgeschriebene Gebet in Übereinstimmung mit den dafür festgelegten Vorschriften, und sie bezahlen die vorgeschriebene läuternde Abgabe für Bedürftige. Sie gehorchen Gott und Seinem Gesandten. Sie sind diejenigen, denen Gott Barmherzigkeit gewähren wird. Fürwahr, Gott ist ruhmreich, von unwiderstehlicher Macht, weise.

72. Gott hat den Gläubigen, sowohl den Männern wie den Frauen, Gärten versprochen, durch die Ströme fließen, worin sie verweilen werden, und gesegnete Wohnstätten in Gärten voll ewig währender Huld; doch großartiger (als diese) ist Gottes Wohlgefallen an ihnen. Das ist fürwahr die höchste Glückseligkeit.

73. O (du erhabenster) Prophet! Setze dich mit aller Kraft gegen die Ungläubigen und die Heuchler ein (so wie es die Zeit und die Umstände erfordern), und sei streng gegen sie. Ihre letztendliche Zufluchtstätte ist die Hölle: Welch ein schlimmer Bestimmungsort!

74. Sie schwören bei Gott, dass sie nichts (Ketzerisches) gesagt haben, dabei haben sie ganz gewiss Ketzerisches geäußert (Worte des Unglaubens), und sie sind in den Unglauben zurückgefallen, nachdem sie den Islam angenommen hatten. Und sie beabsichtigten etwas und versuchten es umzusetzen, konnten es aber nicht erreichen. Sie sind aus keinem anderen Grund gehässig (gegen den Islam und den Gesandten) als dem, dass Gott sie reich gemacht hat und Seinem Gesandten (ermöglichte, sie) aus Seiner Gnadenfülle und Huld (reich zu machen)! Doch trotz alledem, wenn sie reuevoll umkehren, so wird es zu ihrem Besten sein; wenden sie sich aber ab, dann wird Gott ihnen schmerzliche Strafe in dieser Welt und im Jenseits zuteil werden lassen. Sie haben auf Erden weder einen beschützenden Wächter noch einen Helfer (gegen Gottes Strafe).

75. Unter ihnen sind gar manche, die vor Gott das Gelübde abgelegt haben: „Wahrlich, wenn Gott uns aus Seiner Gnadenfülle und Huld etwas gibt, werden wir ganz gewiss (die vorgeschriebene Abgabe für Bedürftige entrichten und) Almosen geben für Seine Sache, und wir werden ganz gewiss unter den Rechtschaffenen sein.“

76. Da gewährte ihnen Gott etwas aus Seiner Gnadenfülle und Huld, doch sie behielten es aus Geiz für sich und wandten sich ab, indem sie abrückten (von dem, was sie gelobt hatten).

77. Als Folge machte Er darum, dass sich Heuchelei in ihre Herzen einschlich (und sich dort festsetzte) bis zu dem Tag, an dem sie Ihm begegnen werden (bei Eintritt des Todes), weil sie das Gelübde, das sie vor Gott abgelegt hatten, gebrochen haben und weil sie gewohnheitsmäßig zu lügen pflegten.

78. Wissen sie denn nicht, dass Gott ihre Geheimnisse und ihre vertraulichen Beratungen und ihr Geschwätz kennt und dass Gott sehr wohl um alles Verborgene weiß (um alles, was außerhalb der Reichweite der erschaffenen Wesen liegt)?

79. Sie lästern sowohl über die Gläubigen, die Gott zuliebe mehr spenden, als sie zu geben verpflichtet sind, als auch über jene, die nichts zum Hingeben finden außer (dem, was sie) durch ihrer Hände Arbeit (verdienen), und sie verhöhnen sie. Gott wird ihren Hohn auf sie zurückfallen lassen, und ihnen wird schmerzliche Strafe zuteil.

80. Ob du (o Gesandter) nun um Vergebung für sie bittest oder nicht für sie um Vergebung bittest, ja selbst wenn du 70-mal für sie um Vergebung bitten würdest - Gott wird ihnen nicht vergeben. Dies, weil sie nicht an Gott und Seinen Gesandten glauben. Gott wird das Volk der Frevler nicht rechtleiten.

81. Jene, die zurückgelassen worden waren - die Gegner von Gottes Gesandtem - freuten sich darüber, dass sie zuhause geblieben waren. Es war ihnen zuwider, sich nach besten Kräften mit ihrem Vermögen und ihrem Leben für Gottes Sache einzusetzen. Und sie sagen: „Rückt nicht aus zum Kampf in dieser Hitze.“ Sprich (o Gesandter): „Das Feuer der Hölle ist von größerer Hitze.“ Wenn sie doch nur darüber hätten nachdenken und der Sache auf den Grund gehen können, um die Wahrheit zu begreifen!

82. So mögen sie denn ein wenig lachen, doch umso mehr weinen als Vergeltung für das, was sie zu erwerben pflegten.

83. Wenn Gott dich (von dem Feldzug) zurückkehren lässt, und ein Teil von ihnen bittet dich um Erlaubnis, mit euch zum Kampf ausziehen zu dürfen, dann sage zu ihnen: „Niemals mehr werdet ihr mit mir ausziehen, und ihr werdet auch nicht mit mir gemeinsam gegen einen Feind kämpfen. Ihr habt euch damit zufrieden gegeben, beim ersten Mal zuhause zu bleiben, darum bleibt auch weiterhin zuhause sitzen mit denen, die (natürlicherweise) zurückzubleiben haben!“

84. Und sprich niemals für einen von ihnen das Totengebet, wenn er stirbt, und stehe nicht an seinem Grab, um für ihn zu beten. Sie haben fürwahr nicht an Gott und Seinen Gesandten geglaubt und sind als Frevler gestorben.

85. Lass dich weder durch ihr Vermögen noch durch ihre Kinder beeindrucken. Es ist Gottes Wille, sie dadurch im irdischen Leben zu strafen und dass ihre Seelen dahingehen, während sie am Unglauben festhalten.

86. (Sie sind in der Tat Ungläubige und wollen gar nicht für Gottes Sache zum Kampf ausrücken.) Wann immer eine Sure herabgesandt wird (und sie dazu aufruft): „Glaubt an Gott, und setzt euch nach besten Kräften und gemeinsam mit Seinem Gesandten für Gottes Sache ein“, dann bitten dich selbst jene unter ihnen, die sehr wohl (in den Kampf ziehen) könnten, um Freistellung, wobei sie sagen: „Lass uns doch, wir wollen mit denen sein, die zuhause sitzen bleiben.“

87. Sie sind durchaus zufrieden damit, bei denen zu bleiben, die zurückzubleiben haben (den Frauen und Kindern). Ein Siegel ist ihren Herzen aufgedrückt worden, deshalb können sie nicht darüber nachdenken und der Sache auf den Grund gehen, um die Wahrheit zu begreifen!

88. Der Gesandte jedoch und die mit ihm gläubig sind, haben sich nach besten Kräften mit ihrem Vermögen und ihrem Leben für Gottes Sache eingesetzt. Sie sind es, für die alles Gute bestimmt ist, und sie sind es, die erfolgreich sein werden.

89. Gott hat ihnen Gärten bereitet, durch die Ströme fließen. Dort werden sie ewig verweilen. Das ist die höchste Glückseligkeit.

90. Und einige von den Wüstenarabern, die eine echte Entschuldigung hatten, kamen (zum Gesandten), um ihn um Erlaubnis zu bitten zurückzubleiben, während die, die gegen Gott und Seinen Gesandten unaufrichtig waren (was ihr Bündnis und ihre Behauptung, seine Anhänger zu sein, betrifft), zuhause sitzen blieben (ohne sich an dem Feldzug zu beteiligen). Eine schmerzliche Strafe wird über die von ihnen kommen, die ungläubig sind.

91. Keinen Vorwurf gibt es gegen jene, die zu schwach sind, um zum Kampf auszuziehen, und gegen die Kranken und gegen diejenigen, die nichts finden können (um sich auszurüsten und ihren Unterhalt zu bestreiten, wenn sie ausziehen), sofern sie gegen Gott und Seinen Gesandten aufrichtig sind. Gegen jene, die sich eifrig darum bemühen, Gutes zu tun, kann es keine Möglichkeit (des Tadels) geben, jene, die sich bewusst sind, dass Gott sie sieht. Gott ist vergebend, barmherzig.

92. Noch (kann es eine Möglichkeit des Vorwurfs geben) gegen jene, die zu dir kamen, damit du sie mit Reittieren versorgst, und zu denen du sagtest: „Ich kann nichts finden, worauf ich euch reiten lassen könnte“, und die sich abwandten, während ihre Augen überflossen von Tränen aus Kummer, weil sie nichts zu finden vermochten, das sie hätten ausgeben können (um sich für den Feldzug auszurüsten).

93. Die Möglichkeit (ihnen Vorwürfe zu machen) besteht nur gegen jene, die um Erlaubnis bitten zurückzubleiben, obwohl sie vermögend sind (und sehr wohl in der Lage, sich für den Feldzug auszurüsten). Sie waren durchaus zufrieden damit, bei denen zu bleiben, die zurückzubleiben hatten (den Frauen und Kindern). Gott hat ihren Herzen ein Siegel aufgedrückt, sodass sie nichts wissen (von der Wahrheit und davon, was ihnen in Wirklichkeit zuträglich ist).

94. Sie werden bei euch (o ihr Gläubigen) Entschuldigungen vorbringen, wenn ihr zu ihnen zurückkehrt. Sage (zu ihnen, o Gesandter): „Bringt keine Entschuldigungen vor; wir werden euch niemals glauben. Gott hat uns (die Wahrheit) über euch zukommen lassen. Und Gott wird euer (künftiges) Verhalten beobachten, geradeso wie der Gesandte, und dann werdet ihr zu dem zurückgebracht werden, der um das Verborgene und das Offenkundige weiß, und Er wird euch begreifen lassen, was ihr zu tun pflegtet (und euch zur Rechenschaft ziehen).“

95. Wenn ihr zu ihnen zurückkehrt, werden sie euch (aus Furcht vor Strafe) im Namen Gottes beschwören (indem sie ihre Entschuldigungen wiederholen), dass ihr von ihnen ablassen möget. So lasst von ihnen ab, und zieht euch von ihnen zurück. Sie sind ein Gräuel, und ihr letztendlicher Aufenthaltsort ist die Hölle als Vergeltung für das, was sie zu erwerben pflegten.

96. Sie werden euch schwören, dass ihr mit ihnen zufrieden sein könnt. Doch selbst wenn ihr mit ihnen zufrieden seid, wird Gott mit dem Volk der Frevler nicht zufrieden sein.

97. Die Wüstenaraber sind (von Natur aus) hartnäckiger im Unglauben und in der Heuchelei (als die Stadtbewohner), und sie neigen eher dazu, sich der von Gott festgesetzten Schranken nicht bewusst zu sein in dem, was Er Seinem Gesandten herabgesandt hat. Gott ist wissend (was die Veranlagung und den Zustand Seiner Diener angeht), weise.

98. Unter den Wüstenarabern sind manche, die das, was sie spenden (die vorgeschriebene Abgabe für Bedürftige und die Beiträge, zu deren Entrichtung für die Sache Gottes sie aufgefordert werden), als Strafe betrachten und die darauf warten, dass dir ein Unheil zustößt; doch über sie wird die üble Wende des Schicksals kommen. Gott ist hörend, wissend.

99. Unter den Wüstenarabern gibt es aber auch jene, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und das, was sie spenden (als vorgeschriebene Abgabe für Bedürftige und Beiträge, zu deren Entrichtung für die Sache Gottes sie aufgefordert werden), als Mittel betrachten, um Gott nahezukommen und um die Gebete des Gesandten (zu Gott um ihretwillen zu erwirken). Fürwahr, es ist ein Mittel, um sie Gott nahezubringen. Gott wird sie in Seine Barmherzigkeit eingehen lassen. Wahrlich, Gott ist vergebend, barmherzig.

100. Die Ersten und Vordersten (die den Islam annehmen und die anderen an Tugend übertreffen) unter den Auswanderern und den Helfern und jenen, die ihnen in Ergebenheit und dem Verrichten guter Taten nacheifern, wobei sie sich bewusst sind, dass Gott sie sieht - Gott hat Wohlgefallen an ihnen, und sie sind wohl zufrieden mit Ihm, und Er hat für sie Gärten bereitet, die von Strömen durchflossen sind; dort sollen sie ewig verweilen. Das ist die höchste Glückseligkeit.

101. Von den Wüstenarabern, die um dich herum wohnen, gibt es Heuchler, und unter den Bewohnern Medinas sind (ebenfalls) manche, die noch verschlagener und hinterlistiger geworden sind im Heucheln; du (o Gesandter) kennst sie nicht (es sei denn, Wir würden dir von ihnen berichten). Wir kennen sie alle (und die Bedrohung, die sie darstellen). Wir werden sie doppelt strafen; dann werden Wir sie (im Jenseits) einer gewaltigen Strafe zuführen.

102. Andere (gibt es, die) ihre Schuld anerkannt haben. Sie haben eine rechtschaffene Tat mit einer schlechten durcheinander geworfen. Es mag sein, dass Gott ihnen wegen ihrer Reue Vergebung zuteil werden lässt. Wahrlich, Gott ist vergebend, barmherzig.

103. Nimm aus ihrem Vermögen (die vorgeschriebene oder freiwillig entrichtete) Abgabe für Bedürftige entgegen, damit du (o Gesandter) sie dadurch läuterst und sie dazu bringst, an Reinheit und Aufrichtigkeit zuzunehmen, und bete für sie. Fürwahr, dein Gebet ist ein Quell des Trostes für sie. Und Gott ist hörend, wissend.

104.Wissen sie denn nicht, dass es fürwahr Gott ist, der es begrüßt, wenn Seine Diener sich in Reue Ihm zuwenden, und dass Er annimmt, was an (vorgeschriebenen oder freiwilligen) Abgaben für Bedürftige Ihm zuliebe bezahlt wird, und dass Gott wahrlich derjenige ist, der Reue entgegennimmt und ihnen mit großzügiger Vergebung und zusätzlicher Belohnung vergilt, der Barmherzige (insbesondere gegen Seine gläubigen Diener)?

105. Sprich: „Handelt, und Gott wird euer Handeln sehen, geradeso wie Sein Gesandter und die wahren Gläubigen; und ihr werdet zu dem zurückgebracht werden, der das Unsichtbare und das Offenkundige kennt, und Er wird euch all das begreifen lassen, was ihr zu tun pflegtet (und euch dafür zur Rechenschaft ziehen).

106. Und (es gibt) auch andere, (für die) Gottes Entscheidung noch erwartet wird: ob Er sie bestrafen wird oder zur Reue leitet, um ihnen zu vergeben. Gott ist wissend, weise.

107. Einige der Heuchler - die aus Uneinigkeit und mangelndem Glauben eine Moschee hernahmen, um Spaltung unter den Gläubigen hervorzurufen, und als Stützpunkt, um mit dem zusammenzuarbeiten, der zuvor gegen Gott und Seinen Gesandten Krieg geführt hatte - werden gewiss schwören: „Wir haben nichts anderes als Gutes im Sinn (beim Bau dieser Moschee)“, während Gott doch bezeugt, dass sie fürwahr Lügner sind.

108. Stehe nicht in dieser Moschee, um das Gebet zu verrichten. Die Moschee, die vom ersten Tag an auf Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Gott gegründet war (in Medina), hat mehr Anrecht darauf, dass du dort zum Gebet stehst. In ihr sind Menschen, die es lieben, sich rein zu halten (von jeglichem spirituellen oder moralischen Makel). Gott liebt diejenigen, die danach streben, sich reinzuhalten.

109. Ist also der besser, der sein Gebäude (seine religiösen Überzeugungen und sein ganzes Leben) auf Frömmigkeit und Ehrfurcht vor Gott und das Bemühen um Gottes Wohlgefallen gegründet hat, oder der, der sein Gebäude am Rand eines wasserunterspülten, abbröckelnden Flussufers errichtet, sodass es mit ihm in das Feuer der Hölle stürzt? Gott leitet nicht Menschen, die Unrecht tun.

110. Das Gebäude (Gesellschaftsordnungen, Pläne und Lebensweisen), das die Heuchler begründet haben, wird nie aufhören, Zweifel und Unruhe in ihren Herzen hervorzurufen (die durch Furcht und Kümmernisse niedergedrückt sind), ehe es ihre Herzen in Stücke reißt (und sie selbst dem Tod anheim fallen). Gott kennt sehr wohl (ihren Gemütszustand und ihre Machenschaften) und ist weise (denn in jedem Seiner Werke und in jeder Seiner Entscheidungen finden sich unzählige Beweise für Seine Weisheit).

111. Gott hat von den Gläubigen ihr Leben und ihren Besitz erkauft, denn der Paradiesgarten soll ihnen zuteil werden. Sie kämpfen für Gottes Sache und töten und werden getötet. Dies ist ein Versprechen, das Gott Sich in der Thora und im Evangelium sowie im Koran auferlegt hat. Und wer hält sein Versprechen getreulicher als Gott? Frohe Kunde darum euch (o ihr Gläubigen) wegen des Handels, den ihr mit Ihm abgeschlossen habt! Das ist fürwahr die höchste Glückseligkeit.

112. Jene, die in Reue zu Gott zurückkehren, und jene, die Gott anbeten, und jene, die Gott lobpreisen, und jene, die umherreisen (in der Absicht, Gottes Botschaft zu überbringen oder Studien und Forschung zu betreiben um der Sache Gottes willen oder nachzudenken über Gottes Zeichen), und jene, die sich in Ehrfurcht vor Gott verbeugen, und jene, die sich in Ergebenheit vor Gott niederwerfen, und jene, die das gebieten und fördern, was richtig und gut ist, und das Unrechte zu verbieten oder zu verhindern suchen, und jene, die die Schranken einhalten, die Gott festgesetzt hat: Verkünde frohe Botschaft den Gläubigen!

113. Es steht dem Propheten und denen, die gläubig sind, nicht zu, Gott um Vergebung zu bitten für jene, die Gott Teilhaber zur Seite stellen, selbst wenn es nahe Verwandte sein sollten, nachdem ihnen klar geworden ist, dass sie (als Götzenanbeter gestorben sind und deshalb) zur lodernden Flamme verdammt sind.

114. Abrahams Gebet um Vergebung für seinen Vater beruhte nur auf einem Versprechen, das er ihm gegeben hatte. Doch als ihm klar wurde, dass er ein Feind Gottes war, sagte er (Abraham) sich von ihm los. Abraham war ja sehr sanftmütig, überaus nachsichtig.

115. Gott pflegt nicht Menschen irregehen zu lassen, nachdem Er sie rechtgeleitet hat, bevor Er ihnen nicht klargemacht hat, wovor sie sich hüten sollten (um Irregehen zu vermeiden).

116. Gott ist es, dem die Herrschaft über die Himmel und die Erde gehört. Er macht lebendig und lässt sterben. Und außer Gott habt ihr weder einen Beschützer (der euch bewahren wird und dem ihr eure Angelegenheiten anvertrauen könnt) noch einen Helfer.

117. Gott hat Sich wahrlich in Barmherzigkeit sowohl dem Propheten als auch den Auswanderern und den Helfern zugewandt, die ihm in der Zeit der Bedrängnis gefolgt sind, nachdem die Herzen einiger von ihnen sich beinahe abgekehrt hätten. Doch Gott wandte Sich ihnen (ebenfalls) in Barmherzigkeit zu (und bewahrte sie davor, sich abzukehren). Fürwahr, Er ist überaus mitleidvoll, barmherzig.

118. Und (Er wandte sich in Barmherzigkeit auch) jenen dreien (zu), die zurückgelassen worden waren und deren Angelegenheit verschoben wurde (weil sie nicht an dem Feldzug nach Tabuk teilgenommen hatten): (Sie hatten ein so schlechtes Gewissen, dass) ihnen die Erde zu eng vorkam trotz ihrer ganzen Weite und ihre Seelen ihnen zu eng wurden, und sie erkannten, dass es keine Zuflucht gibt vor Gott gibt außer bei Ihm. Dann wandte Er Sich ihnen in Barmherzigkeit zu, damit sie bereuen und ihren früheren Zustand (im Islam) wiedererlangen sollten. Wahrlich, Gott ist der, der Sich für Reue durch großzügige Vergebung und zusätzliche Belohnung erkenntlich zeigt, der Barmherzige (insbesondere gegen Seine gläubigen Diener).

119. O ihr, die ihr glaubt! Hütet euch vor Ungehorsam gegen Gott in Ehrfurcht vor Ihm und in Frömmigkeit, und haltet mit den Wahrhaften zusammen (mit jenen, die auch aufrichtig an ihrem Bündnis mit Gott festhalten).

120. Es steht den Bewohnern von Medina und den Wüstenarabern in der Umgebung nicht an, dass sie hinter dem Gesandten Gottes zurückbleiben und sich mehr um sich selbst als um ihn kümmern. Dies, weil sie für die Sache Gottes weder unter Durst noch unter Mühsal noch unter Hunger leiden und weil sie keine Schritte unternehmen, die die Ungläubigen wütend machen, noch dem Feind irgendwelche Beute abnehmen, ohne dass für sie eine gute Tat (zu ihren Gunsten) niedergeschrieben wird. Wahrlich, Gott lässt den Lohn jener nicht verloren gehen, die sich eifrig darum bemühen, Gutes zu tun, und sich bewusst sind, dass Gott sie sieht.

121. Auch spenden sie keinen Betrag um Gottes Willen, klein oder groß, und durchqueren kein Tal (während sie für die Sache Gottes unterwegs sind), ohne dass es für sie (zu ihren Gunsten) niedergeschrieben wird, damit Gott ihnen die beste Belohnung zuteil werden lasse für das, was sie zu tun pflegten.

122. Und die Gläubigen sollten nicht alle zusammen zum Kampf ausrücken. Warum zieht nicht ein Teil aus jeder Gemeinschaft aus, um tiefgründiges, genaues Wissen und Verständnis in religiösen Dingen zu erlangen, damit sie ihre Mitmenschen ermahnen können, wenn sie zu ihnen zurückkehren, sodass diese sich hüten (vor falschen Verhaltensweisen)?

123. O ihr, die ihr glaubt! Kämpft gegen jene Ungläubigen, die in eurer Umgebung sind (und eine unmittelbare Bedrohung für euch und die Verkündigung des Islams darstellen), und lasst sie Festigkeit in euch finden. Wisset, dass Gott mit den Gottesfürchtigen, Frommen ist, die ihre Pflicht gegen Ihn erfüllen.

124. Und wann immer eine Sure herabgesandt wird, dann gibt es einige (unter den Heuchlern), die sagen: „Wen von euch hat dies in seinem Glauben bestärkt?“ Was jene angeht, die gläubig sind, sie werden durch sie sehr wohl in ihrem Glauben bestärkt und frohlocken darüber, dass sie zu ihnen herabgesandt wurde und über die frohe Botschaft (die sie dadurch empfangen).

125. Doch was jene angeht, in deren Herzen eine Krankheit ist (die die Quelle ihres spirituellen Erlebens austrocknet, ihre Verständnisfähigkeit zum Erlöschen bringt und ihre Wesensart verdirbt), so vermehrt es ihre Verdorbenheit und fügt ihr weiter Verdorbenheit hinzu, und sie sterben, während sie Ungläubige sind.

126. Sehen sie denn nicht, dass sie mehrmals im Jahr auf die Probe gestellt werden (indem sie unmittelbar mit solch entscheidenden Ereignissen und Umständen in Berührung kommen, dass ihnen der Zustand ihres Inneren bewusst wird und sie dazu ermahnt werden, sich Gott in Reue zuwenden und ihre Lebensweise zu ändern). Doch weder bereuen sie (und ändern ihre Lebensweise) noch lassen sie sich ermahnen (durch all das, was ihnen widerfährt).

127. Wann immer eine Sure herabgesandt wird (und der Gesandte sie in Gegenwart der Muslime vorträgt), dann schauen sie einander an (als ob sie sagen wollten): „Gibt es irgendjemanden, der euch sieht?“, und dann schleichen sie sich davon. Gott hat ihre Herzen abgewendet (von der Wahrheit) weil sie Menschen sind, die nicht nachdenken und versuchen, die Wahrheit zu begreifen.

128. Nun ist zu euch (o ihr Menschen) ein Gesandter aus eurer Mitte gekommen; es bekümmert ihn zutiefst, dass ihr zu leiden habt; voll Sorge ist er um euch. Gegen die Gläubigen jedoch ist er überaus mitfühlend und barmherzig.

129. Wenn sie sich aber abwenden, dann sprich: „Gott genügt mir. Es gibt keine Gottheit außer Ihm. In Ihn setze ich mein Vertrauen, und Er ist der Herr des Erhabenen Throns (als unumschränkter Herrscher und Erhalter des Universums und der gesamten Schöpfung, die Er versorgt und beschützt).“

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