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Prophetengeschichten

Im Koran werden 25 Propheten namentlich erwähnt. Viele dieser Namen tauchen auch in der Bibel auf. Der Koran erzählt hier weitere Ereignisse rund um die Propheten und ihre vorbildhaften Eigenschaften für Menschen. Die “Prophetengeschichten aus dem heiligen Koran” sind aus dem gleichnamigen Kinder- und Jugendbuch entnommen. Aufgrund der kindergerechten Sprache können diese Geschichten in der Schule, vor allem im Religionsunterricht eingesetzt werden.

25 Propheten sind im Koran namentlich erwähnt (in Klammern die im Deutschen gebräuchlichen Namen):

  • Adem (Adam)

    Der Prophet Adam – Urvater der Menschheit

    Nachdem Gott das Universum, die Welt und alle Pflanzen und Lebewesen erschaffen hatte, sagte Er den Engeln, dass er nun die Menschen erschaffen würde. Die Engel fragten Ihn: „Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der dort Unordnung und Unheil stiftet und Blut vergießt?“ Er sprach zu ihnen: „Fürwahr, Ich weiß, was ihr nicht wisst.“

    Sodann erschuf Gott Adam, den ersten Menschen, aus feuchtem Lehm. Er lehrte Adam die Namen aller Dinge, einschließlich aller Pflanzen und Tiere, Sonne, Mond und Sterne. Dann zeigte Gott den Engeln all diese Dinge und sagte: „Nennt Mir deren Namen, wenn ihr wahrhaft seid.“ Die Engel sagten: „Gepriesen seiest Du, Wir haben kein Wissen außer dem, was Du uns gelehrt hast.“„Wahrlich, Du allein bist der Allwissende, der Weise.“

    Daraufhin sagte Gott: „O Adam, nenne ihnen diese Dinge und Geschöpfe mit ihren Namen.“ (2:30-33) Nachdem Adam ihnen die Namen genannt hatte, befahl Gott den Engeln, sich vor Adam zu verneigen. Und alle verneigten sich. Doch unter den Engeln befand sich auch Satan. Satan war ein Dschinn, ein Geschöpf, das aus rauchlosem Feuer erschaffen war. Er weigerte sich, sich vor Adam niederzuwerfen, und sagte: „Ich bin besser als er, denn Du hast mich aus Feuer erschaffen, und ihn hast Du aus Lehm erschaffen.“ (7:12)

    Satans Verhalten war Ausdruck seines Neides und seiner Arroganz, daher verbannte Gott ihn in die Hölle. Satan aber bat den Schöpfer, ihn bis zum Tag der Abrechnung zu verschonen. So bewilligte Er ihm diese Zeit. Satan tat kund, er werde seine verbleibende Zeit dazu nutzen, die Menschen zu Sünden zu verleiten, damit sie in die Hölle kämen. Er werde sie in Versuchung führen und ihnen böse Gedanken einflüstern. Und er schwor, dass nur wenige Menschen sich Gott gegenüber dankbar erweisen würden. Nur Seine treuesten Diener würden Seiner gedenken.

    Gott gestattete Adam und seiner Frau Eva, im Paradies zu leben und von all seinen Früchten zu kosten; nur einem einzigen Baum durften sie sich nicht nähern. Doch Satan war eifersüchtig auf sie, und so nahm er Kontakt zu ihnen auf. Er bewog sie zu vergessen, dass sie Gott Gehorsam leisten sollten, und überzeugte sie schließlich davon, eine Frucht von dem verbotenen Baum zu essen. Plötzlich, nachdem sie die Frucht untereinander geteilt hatten, empfanden beide Scham. Sie sammelten Blätter und Zweige aus dem Garten auf und versuchten, sich damit zu bedecken. Da Gott aber alles sieht, konnten sie weder sich selbst noch ihre Sünde vor Ihm verbergen.

    Adam und Eva bereuten ihre Tat sehr. Sie flehten Gott an, ihnen zu vergeben und barmherzig zu sein. Nun erst erinnerten sie sich auch wieder daran, dass sie ohne Seine Barmherzigkeit gar nicht existieren konnten. Daraufhin vergab Gott ihnen und machte Adam zu Seinem ersten Propheten. Alsdann verwies Er sie des Paradieses, damit sie eine Zeitlang auf Erden leben sollten. Gott riet ihnen, nie zu vergessen, dass wer auch immer Seiner Rechtleitung folgt, nichts zu befürchten hat, und dass sie nach ihrem Tod für immer ins Paradies zurückkehren würden.

    Wir Menschen können Satan nicht sehen. Unter anderem deshalb sollen wir häufig zu Gott beten und Ihn anrufen. Er ist es, der uns am Leben erhält, der uns unseren Lebensunterhalt gewährt, Rechtleitung und Schutz vor dem Satan und seinen Helfern. Nur Gott ermöglicht uns, Gutes zu tun, damit wir einst für allezeit ins Paradies zurückkehren können.

  • Nuh (Noah)

  • Hud

  • Salih

  • Ibrahim (Abraham)

  • Ishak (Isaak)

  • Ismail (Ismael)

  • Lut (Lot)

  • Yaqub (Jakob)

  • Yusuf (Josef)

  • Schuaib

  • Musa (Moses)

  • Harun (Aaron)

  • Dhu l-Kifl

  • Davud (David)

  • Suleiman (Salomon)

  • Ayyub (Hiob)

  • Ilyas (Elias)

  • Yunus (Jonas)

  • Idris

  • Elyasa (Elisa)

  • Zakariyya (Zacharias)

  • Yahya (Johannes)

  • Isa (Jesus)

  • Muhammad

Prophetengeschichten

Im Koran werden 25 Propheten namentlich erwähnt. Viele dieser Namen tauchen auch in der Bibel auf. Der Koran erzählt hier weitere Ereignisse rund um die Propheten und ihre vorbildhaften Eigenschaften für Menschen. Die "Prophetengeschichten aus dem heiligen Koran" sind aus dem gleichnamigen Kinder- und Jugendbuch entnommen. Aufgrund der kindergerechten Sprache können diese Geschichten in der Schule, vor allem im Religionsunterricht eingesetzt werden.

25 Propheten sind im Koran namentlich erwähnt (in Klammern die im Deutschen gebräuchlichen Namen):

  • Adem (Adam)

    Der Prophet Adam - Urvater der Menschheit

    Nachdem Gott das Universum, die Welt und alle Pflanzen und Lebewesen erschaffen hatte, sagte Er den Engeln, dass er nun die Menschen erschaffen würde. Die Engel fragten Ihn: „Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der dort Unordnung und Unheil stiftet und Blut vergießt?“ Er sprach zu ihnen: „Fürwahr, Ich weiß, was ihr nicht wisst.“

    Sodann erschuf Gott Adam, den ersten Menschen, aus feuchtem Lehm. Er lehrte Adam die Namen aller Dinge, einschließlich aller Pflanzen und Tiere, Sonne, Mond und Sterne. Dann zeigte Gott den Engeln all diese Dinge und sagte: „Nennt Mir deren Namen, wenn ihr wahrhaft seid.“ Die Engel sagten: „Gepriesen seiest Du, Wir haben kein Wissen außer dem, was Du uns gelehrt hast.“„Wahrlich, Du allein bist der Allwissende, der Weise.“

    Daraufhin sagte Gott: „O Adam, nenne ihnen diese Dinge und Geschöpfe mit ihren Namen.“ (2:30-33) Nachdem Adam ihnen die Namen genannt hatte, befahl Gott den Engeln, sich vor Adam zu verneigen. Und alle verneigten sich. Doch unter den Engeln befand sich auch Satan. Satan war ein Dschinn, ein Geschöpf, das aus rauchlosem Feuer erschaffen war. Er weigerte sich, sich vor Adam niederzuwerfen, und sagte: „Ich bin besser als er, denn Du hast mich aus Feuer erschaffen, und ihn hast Du aus Lehm erschaffen.“ (7:12)

    Satans Verhalten war Ausdruck seines Neides und seiner Arroganz, daher verbannte Gott ihn in die Hölle. Satan aber bat den Schöpfer, ihn bis zum Tag der Abrechnung zu verschonen. So bewilligte Er ihm diese Zeit. Satan tat kund, er werde seine verbleibende Zeit dazu nutzen, die Menschen zu Sünden zu verleiten, damit sie in die Hölle kämen. Er werde sie in Versuchung führen und ihnen böse Gedanken einflüstern. Und er schwor, dass nur wenige Menschen sich Gott gegenüber dankbar erweisen würden. Nur Seine treuesten Diener würden Seiner gedenken.

    Gott gestattete Adam und seiner Frau Eva, im Paradies zu leben und von all seinen Früchten zu kosten; nur einem einzigen Baum durften sie sich nicht nähern. Doch Satan war eifersüchtig auf sie, und so nahm er Kontakt zu ihnen auf. Er bewog sie zu vergessen, dass sie Gott Gehorsam leisten sollten, und überzeugte sie schließlich davon, eine Frucht von dem verbotenen Baum zu essen. Plötzlich, nachdem sie die Frucht untereinander geteilt hatten, empfanden beide Scham. Sie sammelten Blätter und Zweige aus dem Garten auf und versuchten, sich damit zu bedecken. Da Gott aber alles sieht, konnten sie weder sich selbst noch ihre Sünde vor Ihm verbergen.

    Adam und Eva bereuten ihre Tat sehr. Sie flehten Gott an, ihnen zu vergeben und barmherzig zu sein. Nun erst erinnerten sie sich auch wieder daran, dass sie ohne Seine Barmherzigkeit gar nicht existieren konnten. Daraufhin vergab Gott ihnen und machte Adam zu Seinem ersten Propheten. Alsdann verwies Er sie des Paradieses, damit sie eine Zeitlang auf Erden leben sollten. Gott riet ihnen, nie zu vergessen, dass wer auch immer Seiner Rechtleitung folgt, nichts zu befürchten hat, und dass sie nach ihrem Tod für immer ins Paradies zurückkehren würden.

    Wir Menschen können Satan nicht sehen. Unter anderem deshalb sollen wir häufig zu Gott beten und Ihn anrufen. Er ist es, der uns am Leben erhält, der uns unseren Lebensunterhalt gewährt, Rechtleitung und Schutz vor dem Satan und seinen Helfern. Nur Gott ermöglicht uns, Gutes zu tun, damit wir einst für allezeit ins Paradies zurückkehren können.

  • Nuh (Noah)

  • Hud

  • Salih

  • Ibrahim (Abraham)

  • Ishak (Isaak)

  • Ismail (Ismael)

  • Lut (Lot)

  • Yaqub (Jakob)

  • Yusuf (Josef)

  • Schuaib

  • Musa (Moses)

  • Harun (Aaron)

  • Dhu l-Kifl

  • Davud (David)

  • Suleiman (Salomon)

  • Ayyub (Hiob)

  • Ilyas (Elias)

  • Yunus (Jonas)

  • Idris

  • Elyasa (Elisa)

  • Zakariyya (Zacharias)

  • Yahya (Johannes)

  • Isa (Jesus)

  • Muhammad