Damals galt das Recht des Stärkeren. Sklaven wurden wie Waren ge- und verkauft. Mädchen wurden zum Teil lebendig begraben, da nur die Geburt eines Jungen zählte.

Frauen hatten keinerlei Rechte. Unzucht und Unmoral waren weit verbreitet. Viele Kinder wussten nicht, wer ihre Väter sind. Die Menschen hatten unter Wucherzinsen zu leiden. Nur eine Religion konnte die Aufgabe angehen, alles Übel dieser degenerierten Gesellschaft zu beseitigen und die Menschen zu wahrer Menschlichkeit zu erziehen. So sandte Gott der ganzen Menschheit durch den Propheten Muhammad den Islam als die letzte Religion.

In der vorislamischen Zeit glaubten die Araber an Götzenbilder, die sie selbst hergestellt hatten. Die bekannteste und größte Gottheit war Hubal, der in der Kaaba ausgestellt war. Andere Götter, von denen sich die Herrscher besonderen Beistand für die Aufrechterhaltung ihrer Macht erhofften, hießen Lat, Uzza und Manat. Der Götzenglaube war auf der ganzen Arabischen Halbinsel verbreitet. Es gab jedoch auch einige Menschen, die den Glauben an Götzen verurteilten und stattdessen die alte Religion Abrahams befolgten. Diese nannte man Hanifen. Sie zeichneten sich dadurch aus, dass sie

  1. Respekt vor der Kaaba hatten,
  2. die Pilgerfahrt vollzogen,
  3. Opfertiere schlachteten und
  4. keine Götzen anbeteten.

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