Wir, das INID-Institut, verurteilen den grausamen, bestialischen Terroranschlag auf die Redaktionsmitglieder der Zeitschrift Charlie Hebdo in Paris und möchten den Angehörigen der dabei ums Leben Gekommenen und Verletzten unser tief empfundenes Beileid aussprechen.

Generell sind wir der Ansicht, dass beim Verspotten von als heilig empfundenen Glaubensinhalten Zurückhaltung geübt werden sollte. Man sollte vorsichtig sein und versuchen, andere Menschen nicht in ihren Gefühlen zu verletzen. Wenn dies aber doch geschieht, weil einzelne Personen oder Medien wie die betroffene Zeitung meinen, dabei nur ihre Meinungs- und Pressefreiheit wahrzunehmen, dann kann man im demokratischen Rahmen dagegen protestieren. Auf keinen Fall aber darf Terror das Mittel entsprechender Proteste sein.
Es ist heute unerlässlicher denn je, dass Muslime Stellung gegen jede Form von Gewalt  beziehen, die als Kampfinstrument im Sinne von und zum Wohle des Islams verstanden wird.
 
Es ist an der Zeit, dass die Muslime selbst mehr gegen radikale Gruppierungen und potenzielle Gewalttäter unternehmen, dass sie sich verstärkt mit ihrer eigenen Religion auseinandersetzen und Aufklärungsarbeit leisten, vor allem auch für Jugendliche.
 
 

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